|
Apulien im Februar 2009
APULIEN
Am süd-östlichen Ende des italienischen Stiefels liegt Apulien. Seine lange Küste zum Mittelmeer birgt zahlreiche schöne kleine Hafenstädtchen und die hohe Kette des Appeninn bildet eine wilde und zerklüftete Gebirgsgegend, in der sogar noch Wölfe heimisch sind. Im hügeligen Vorland des Gebirges liegen unzählige Weinberge, auf denen so eigenwillige Rebsorten wie „Uva di Troia", „Primitivo", „Negroamaro", Malvasia Nera" und die weiße Traube „Bombino" wachsen. In vielen dieser Weingärten werden die Reben noch heute in dem von den alten Griechen stammenden Alberello-System, einer Rebe mit hohem Stamm, gezogen. Der flachere Rest der Region ist von unzähligen Olivenhainen und schier endlosen Weizenfeldern bedeckt. Weizen, genauer gesagt handelt es sich hierbei um Hartweizen, Grano Duro genannt, der den Rohstoff bildet für die Italienische Nationalspeise schlechthin: Pasta di semola di grano duro. Die Halbinsel Salento ist der südlichste Punkt Italiens und sie erstreckt sich über einhundert Kilometer und wird von der Adria und dem Ionischen Meer umschlossen. Es ist ein warmes Land, mit idealem mediterranem Klima und frischen Winden von der See. Wenn nur nicht die vielen Steine auf den Äckern wären. Für gute Weinberge ist das kein Problem aber die restliche Landwirtschaft hat es schwer mit den steinigen und kargen Böden. Hier finden Sie das Mailing als PDF
|