Weingüter im Piemont
Piemont - Land am Fuß der Berge
Diese herrliche Hügellandschaft liegt auf halbem Wege zwischen Alpen und Meer. Das zerfurchte, von vielen Hügeln und Tälern geprägte Land ist so vielfältig wie die kulinarischen Delikatessen, die es hervorgebracht hat:
Gorgonzolakäse
Das piemontesische Novara ist die Heimat des bekanntesten Käses aus Italien. In allen Käsetheken der Welt finden wir die in Stanniol eingepackten Ecken des aromatischen Blauschimmelkäses.
Weiße Alba-Trüffel
Diese Trüffel zählt zu den teuersten Delikatessen der Welt und wird in den Wäldern des Piemont von den „trifulau, den piemontesischen Trüffelsuchern, gesucht und gefunden.
Carnaroli-Reis
Seit dem 19. Jahrhundert wird diese Reissorte in der Poebene kultiviert. Es ist ein Spitzenreis dessen große Körner einen hohen Stärkeanteil haben und der feucht und saftig bleibt und sich daher perfekt für Risotto eignet.
Haselnüsse
Die Familie Caffarel erschuf in Turin die weltberühmte Haselnußpraline, das Gianuja, und die Gebrüder Giovanni und Pietro Ferrero erfanden in ihrer Schokoladenmanufaktur in Alba die Nutellacreme, die nicht zuletzt durch die hohe Qualität der piemontesischen Haselnüsse zu internationalem Ruhm kam.
Piemont - Heimat des Nebbiolo
Der Name Nebbiolo wurde in den Langhe, dem eigentlichen Kern des Piemont, erstmals im Jahr 1431 urkundlich erwähnt, als ein Notar aus Serralunga den Namen in die Statuten von La Morra einschrieb um damit die hier angepflanzte Rebe zu bezeichnen. Das Gebiet der Langhe ist in der ganzen Welt berühmt wegen seiner interessanten Symbiose von italienischen und französischen Traditionen, sowohl geschichtlich wie natürlich auch kulinarisch. So wurde der weltberühmte Barolo von dem französischen ÖnologenOudart in den Kellereien der Marchesa Giulia Colbert, Gemahlin von Tancredi Falletti, in der Mitte des 19. Jahrhunderts „erfunden". Oudart baute den Wein aus der Nebbiolotraube erstmals trocken aus, bis dato hatte man ihn nur süß getrunken, und die Markgräfin verlieh ihm daraufhin den Namen ihres Dorfes „Barolo".
Schwestern und Brüder des Nebbiolo: Barbera, Cortese, Dolcetto & Co.
Die Barbera (für die Piemonteser ist die Sorte weiblich) ist die verbreitetste Rotweintraube des Piemont. Aus ihr werden einerseits einfache, leichte Tischweine für jeden Tag und andererseits im Barrique ausgereifte Spitzengewächse erzeugt. Der Cortese liefert die Trauben für den weißen piemonteser Modewein Gavi. Rund um Alessandria im westlichen Piemont, werden aber neben dem Gavi auch herrlich frische und leichte Weißweine aus dem Cortese gekeltert. Der Dolcetto liefert, entgegen der Vermutung sein Name deute auf eine Süße hin, trockene und sehr charaktervolle Rotweine. Mit seiner Kirsch- und Pefferaromatik und seinem fruchtig-weichen Geschmack wirkt er nie zu schwer, selbst wenn er viel Substanz mitbringt.
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Cantine Volpi
Piemontweine müssen nicht teuer sein. Carlo Volpi, Enkel des Gründers der im Jahr 1914 aufgebauten Cantine Volpi ist ein Mann, der sich den Sinn für die Realität bewahrt hat. Seine...
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Orlando Abrigo
Wir haben Giovanni Abrigo auf der Weinmesse Vinitaly in Verona kennengelernt. Dynamisch, jung, gar nicht wie man sich einen Barolo- oder Barbarescowinzer vorstellt. Überraschend modern...
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E. Pira
Chiara Boschis hat des Weingut E.Pira im Jahr 1990 übernommen, nachdem sie nach dem Abschluß ihres Wirtschaftsstudiums einige Jahre im berühmten Barolo-Haus Borgogno gearbeitet hatte....
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Aurelio Settimo
Aurelio Settimo - BaroloWenn man von La Morra herunter nach Alba fährt, geht es rechts zu der Siedlung Frazione Annunziata ab. Hier liegt auf halber Höhe die Abtei der Annunziata, ein altes...
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